Streakday #1196

11. Leuchtfeuer Bubendeyufer Marathon

Fähranleger Bubendey-Ufer

Das Jahr 2018 begann, wie das Jahr 2017 geendet hatte - mit einem Lost Places Marathon im Hamburger Hafen. Bei diesem Marathon wollte ich schon lange teilnehmen. Heute war ich zum ersten mal am Bubendeyufer. Auf dem Gelände hinter Flutschutzmauer standen früher jede Menge Öltanks. Die meisten sind inzwischen entfernt worden, weil hier das Container Terminal erweitert werden soll.

Die Strecke die Christian Hottas vorbereitet hatte, war eine Doppelwendepunktstrecke. Wobei die beiden Wendepunkte nur durch die Flutschutzmauer getrennt wurden. Die Strecke besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Abschnitten. Zunächst wird auf der Tankstraße hinter der Mauer gelaufen. Der Untergrund besteht zu 90% aus Kopfsteinpflaster, was ganz schön anstrengend ist. Nachdem man nach 2,5 km wieder beim Anleger angekommen ist geht es über ein Gitter auf die Strecke vor der Flutschutzmauer. Ab hier ist die Strecke ein Singletrail mit vielen Hindernissen in Form von Treibgut. (Holz, Flaschen, Styropor, Taue und jede Menge Plastik) Bei jedem Schritt muss man darauf achten wo man hintritt. Insbesondere die Äste und Zweige können heimtückisch sein. Am Oberfeuer befand sich der zweite Wendepunkt. Insgesamt mussten 8 Umläufe absolviert werden um die 42,4 km zu erreichen.

Beim heutigen Fun- und Erlebnis Marathon lief Claudia ihren 100. Marathon. Mit dem Start mussten wir auf sie warten, da sie nicht wusste, dass man auf der Fähre den Halteknopf drücken muss. So fuhr sie zunächst nach Finkenwerder. Zur Feier des Tages brachte sie Franzbrötchen für alle Starter mit und Christian überreichte ihr eine Jubiläums-Special-Medaille.

Um viertel nach Zehn ging es los. Ich hatte somit 4:45 h Zeit für diesen Lauf, um rechtzeitig gegen 15 Uhr zur Arbeit aufzubrechen. Auf dem ersten Abschnitt ließ es sich recht gut laufen, auch wenn man sofort merkte, dass es auf Dauer anstrengend werden würde. Auf dem Trailabschnitt ging das Tempo deutlich runter. Immerhin war der Untergrund hier deutlich weicher. Auf dem schmalen Pfad gab' es im Laufe der Zeit dann auch noch Gegenverkehr.

Bei Kilometer 13 bekam ich Probleme mit der Uhr. Irgendwie stürzte meine Fenix 3 ab, so dass ich als Backup auf STRAVA zurückgreifen musste. Nach 5 km und einigen Resets bekam dich die Uhr wieder zum Laufen. Das ist diese Woche schon das zweite mal. Ich hab' das Gefühl Garmin möchte mich darauf hinweisen, dass ich mir eine Fenix 5 kaufen soll. ;-)

Zu Hause konnte ich die drei GPX Dateien zum Glück zu einer zusammenfügen. Irgenwie stimmen die Zeit und Distanz jetzt nicht, aber damit kann ich leben.

Auf der letzten Runde gab' es dann auch auf der Elbe noch einiges zu sehen. Es kamen Schiffe an und andere verließen den Burchardkai. Ich hatte mich schon gewundert, dass es so wenige Schiffe unterwegs waren.
Es war wieder ein toller Marathon auf einem Gelände, dass in einigen Jahren 18 Meter tiefer und unter dem Wasserspiegel liegen wird. Ein echter Lost Places Marathon halt.


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